Kupfermodell der Dampflok Karoline

Länge 29 cm, Breite 12 cm, Höhe 8 cm

Der Bau

Als Vorlage dienten selbstgemachte Fotos, Skizzen und Notizen von der Geesthachter Dampflok Karoline.
Aus den von der Firma Grimm freundlicherweise zur Verfügung gestellten sehr unterschiedlichen Kupferresten entstand in mühseliger Fummelarbeit dieses Modell von Karoline.
Es besteht aus etwa 1000 Stückchen Kupfer und Messing. Die Teile sind verklebt und zum großen Teil auch mit dünnem Kupferdraht- oder Kupferrohrstückchen, die in Bohrungen eingefügt und anschließend plattgeklopft wurden, vernietet. Die tragenden Teile sind mit der Grundplatte durch Blindnieten verbunden.
Die Bodenplatte besteht aus einem 30 cm langen Teil eines Kupferrohres. Führerhaus, Wasserkästen und Unterbau sind aus Kupferblech hergestellt. Die meisten Aufbauten sind aus Stücken unterschiedlich dicker Kupferrohre, -drähte, -schrauben, -muttern oder -nägeln entstanden, bei deren Verarbeitung und Verbindung die Phantasie eine große Rolle gespielt hat.
Jedes Rad besteht aus 19 Einzelteilen:
1 Kupferpappnagel als Narbe
16 mm dicke Scheibe Kupferrohr als Narbe
14 ca. 6 mm lange plattgedrückte Kupferrohrstückchen als Speichen
1 5 mm dicke Scheibe Kupferrohr als Felge
1 1 mm dicke Scheibe Kupferrohr als Felge
1 zugefeiltes Kupferblech als Excentergewicht
Das Antriebsgestänge besteht aus plattgeklopften Kupfer- und Messingdrähten unterschiedlicher Stärke, die mit noch dünneren Drähten vernietet wurden.
Die Lampen bestehen aus Kupferrohrstücken mit Heißkleberfüllung und die Seitenbeleuchtung aus Stecknadelköpfen. Der Schienenstrang besteht aus Holzstücken, gewaschenem Kies und plattgeklopftem Erdungskabel.
Gegen die Oxidation wurde das Modell mit Zaponlack überstrichen.