S-Tour 1 Teil 3

S-T1 Geesthachtrundtour 1: Außenbezirke
Teil III: Über Gut Hasental nach Tesperhude, zurück über Krümmel (15,7 km)


km 21,8 Waldgrenze erreicht, dem Waldweg am Friedhof vorbei (sehr schön angelegter Waldfriedhof, der sich bis zur B5 hinabzieht) immer geradeaus bis zum anderen Waldende folgen. Dort rechts abbiegen zur B5 beim "Grünen Jäger", wo früher die Postkutschenpferde gewechselt wurden. Wenn Sie möchten, können Sie am Waldwegende zunächst auch nach links einen Abstecher zum Gut Hasental machen.
Vor dem "Grünen Jäger" die B5 überqueren (Vorsicht, unübersichtlich) und nach links auf den Radweg an der B5.
Nach 700 m rechts in die Max-Planck-Straße, dem Hinweisschild GKSS folgen.
Vor dem Eingang zum Forschungszentrum GKSS links in den festen Sandweg Otto-Hahn-Straße einbiegen und ihm durch den Wald, an der Waldschule vorbei bis zur "Westerheese" folgen. Sie sind jetzt im Ortsteil Grünhof.
Rechts in die "Westerheese" bis zur Tesperhuder Straße. Die Tesperhuder Straße 250 m links hoch (linker Hand der Park mit dem schönen Seerosenteich), dann rechts in die Grünhofer Straße, die einen starken Linksbogen macht und dann geradeaus zur B5 führt.
Haben Sie auf der Grünhofer Straße die B5 erreicht, müssen Sie rechts abbiegen und auf dem Radweg 700 m Richtung Lauenburg fahren. Sie erreichen einen Parkplatz am Waldrand mit dem Hinweisschild nach links zum archäologischen Denkmal aus der Bronzezeit, dem Totenhaus.
Sie überqueren die B5 und folgen dem Waldweg ein paar hundert Meter zu Fuß oder mit dem Rad. Bis auf eine manchmal matschige Stelle ist er recht gut zu befahren.
Nach der Besichtigung überqueren Sie wieder die B5 bei dem Parkplatz und fahren geradeaus den festen Sandweg am Waldrand entlang Richtung Grünhof-Tesperhude zurück.
Nach knapp 600 m rechts in den "Tapplock" einbiegen, der auf dieser Seite leider kein Wegschild aufweist. (links geht es auf einem Weg in den Wald).
Sie folgen dem festen Sandweg, der an seinem Ende in Asphalt übergeht, bis zur Grünhofer Straße. Dort beim Bauernhof links abbiegen und auf der Grünhofer Straße zurück zur Tesperhuder Straße / Ecke Steinberg fahren. Links in die Tesperhuder Straße und 400 m hinab fahren.
Dann schräg links in "Hude", in den Ortskern von Tesperhude, dem alten Sommerfrischeort der Hamburger, wie es auch alte Postkarten anschaulich bezeugen.
Sie erreichen beim Cafe Sack wieder die Tesperhuder Straße und folgen ihr jetzt bis zur Elbe. Bevor Sie nach Geesthacht zurückfahren, können Sie links auf dem Strandweg zum Campingplatz am NSG Hohes Elbufer fahren oder Minigolf spielen, einen der zahlreichen Cafeplätze belegen oder sich - wenn Sie zu den Glücklichen gehören sollten - einen der begehrten Parkbankplätze am Elbufer ergattern und gemütlich auf den Strom schauen.
Weiter nach Geesthacht folgen Sie stets dem Elbuferwanderweg, der jetzt auch mit dem Radwegezeichen des Elberadweges gekennzeichnet ist.
km 36,6 Krümmel mit dem AKW erreicht. Hier können Sie zum Besucherzentrum gehen (montags geschlossen) oder das Rad stehen lassen und zum Geesthang hochgehen (Wunderschöne Blumenwiesen mit zahlreichen Ginsterbüschen und schönem Elbblick).

Hinweis:
Hinter dem AKW geht es rechts in die Straße "Nobelplatz", benannt nach dem Schweden, der auf dem Standort des heutigen AKWs 1865 sein erstes deutsches Werk zur Herstellung von Nitroglycerin errichten ließ. 1910 war die Fabrik in Krümmel mit 600 Arbeitern die größte Sprengstofffabrik des europäischen Kontinents.

Sie fahren weiter auf dem Elbuferwanderweg (Elberadweg) und gelangen durch ein sehr hübsches, parkartiges Gelände am Elbufer mit erhöht liegendem Grillplatz (tolle Aussicht auf die Elbe und das andere Ufer gratis dazu) und dem Hochseilgarten zu dem Geesthachter Energiepark mit dem Pumpspeicherwerk und dem Solarfeld. Sie erreichen die Elbuferstraße, der sie ein kleines Stück folgen müssen, kurz vor dem Besucherzentrum.
Das oberhalb gelegene, von unten nicht sichtbare Speicherbecken, wird Ausgangspunkt der Geesthachtrundtour 2 sein.
Hinter dem Zaun geht es scharf links auf dem Elbuferweg weiter. Sie erreichen dann an einem Parkplatz den Anleger für Ausflugsschiffe und davor die 777 für 777 Jahre Geesthacht. Die Wohnschiffe und den Flaggenmast können Sie auch gut von der niedersächsischen Elbseite sehen, wenn Sie z.B. auf der Lauenburgtour oder der Tour Richtung Bütlingen zum Radweg HH-Schnackenburg den alten Fährweg bei Marschacht zur Elbe hinunterfahren. Sie fahren weiter zum Geesthachter Freibad und dort links hoch in die Sielstraße, deren Häuser z.T. bereits auf alten Postkarten abgebildet sind.
Vor der Polizei biegen Sie links in "Markt / Bergerdorfer Straße". Links das Hotel "Stadt Hamburg" mit seiner typischen Gründerzeitfassade, rechts der Hachede-Park.
Hachede ist der erste urkundlich erwähnte Name von Geesthacht aus dem Jahre 1216.
Sie fahren dann weiter schräg links in die Elbstraße:
links am Ende des Platzes ein sehr schönes Fachwerkhaus, etwas weiter auf der rechten Seite die Sankt Salvatoris Kirche von 1685 (lauenburgischer Fachwerkbau mit niedrigem Holzturm) mit dem direkt angebauten Pastorat aus dem letzten Jahrhundert nach dem großen Brand von 1928, gegenüber der älteste Geesthachter Baum, eine Eiche, und geradeaus das Hotel zur Post, das alte Traditionslokal der Geesthachter Schiffer mit ehemaliger kaiserlicher Post im Vorbau. Heutzutage auch beliebt als Drehort von TV-Filmen. Von hier haben sie auch einen schönen Blick auf die Elbe mit der Fußgängerbrücke, dem Festplatz und dem Fähranleger.
Vor dem Hotel rechts in die Hafenstraße, dann schräg links in den "Kurzer Weg", rechts in die Mühlenstraße, der ehemaligen Wohnstraße der Schiffer mit Kätnerstellen (Landarbeiter) als Nebenerwerb (altes Kätnerhaus an der Ecke zur Sandstraße), weiter der Mühlenstraße folgen, dann links in "Hechtholz", einer um 1900 neu angelegten Straße. Die Straße führt Sie direkt zum alten Bahnhof und ein paar Meter nach rechts zur Grenzstraße / Ecke Bahnstraße zurück.