Kirchen entlang der Radtouren

Kirche Allermöhe-Reitbrook, unterhalb der Orgel

Kirchen entlang der Radtouren

Hier finden Sie Informationen über Kirchen im Umkreis von Geesthacht: aus den Kreisen Herzogtum Lauenburg und Oldesloe im südöstlichen Schleswig-Holstein, aus Hamburg-Bergedorf einschließlich der Vierlande und Marschlande und aus den Kreisen Harburg und Lüneburg in Niedersachsen.

Geesthacht St. Salvatoris

Die Kirche von 1685 liegt im ältesten Teil Geesthachts. Von dort hat man einen Blick über die neue Hafenbrücke zum Fähranleger an der Elbe. Um die Intention des Erbauers nachzuempfinden, sollte man sich beim Betreten des Kirchenraumes vergegenwärtigen, dass der ganze Raum als ein Schiff gedacht war, in dessen Bug im Osten der Altar steht.
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Brunstorf Elisabeth-Kirche

Die Elisabethkirche wurde 1777 auf den Resten einer Vorgängerkirche von etwa 1250 erbaut, die 1299 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Kanzel und Altar bildeten bei den evangelischen Predigt-Kirchen der Barockzeit ein Zentrum, einen sogenannten Kanzelaltar, das die Gemeinde an drei Seiten sitzend umgab. Im Jahr 1971 änderte sich diese Anordnung und die Kirche, die älteste in der Umgebung, erhielt ihr heutiges Aussehen. Der Nürnberger Bildhauer Hans Heiber schuf die neue Kanzel, das Kreuz darüber und den Altar, wie auch die Taufstele. Der Taufengel von 1738 steht seit 1971 an seinem Platz.

Büchen-Dorf Marienkirche

Um 1200 erstmals erwähnte. Der ältere Westteil im Übergangsstil Romanik und Gotik besteht aus Feldsteinen. Zur dreischiffigen Hallenkirche wurde sie erst 1892. Bis zum dreißigjährigen Krieg befand sich ein Marienbild in der Kirche, das angeblich heilende Kräfte besaß. Die Kirche wurde daher von vielen Wallfahrern besucht. Die meisten Gewölbemalereien stammen aus dem frühen 14. Jahrhundert. Gegenüber der Kirche steht die Priesterkate, das ehemalige Pastorat

Gülzow St. Petri

Lauenburg Maria-Magdalenen-Kirche

Kirchenschiff um 1300 errichtet, unten aus Feldsteinen und oben aus Ziegeln. Kirchturm 1902 bei Umbauten im neugotischen Stil errichtet. Die Spitze trägt einen Helm aus Kupfer. Bemerkenswert ist der spätgotische Marienleuchter aus Holz und Eisen mit der doppelseitigen Statue einer Strahlenkranzmadonna

Lütau St. Dionys und St. Jakobus

1230 wurde die ursprüngliche Kirche erstmals erwähnt. Das 30 m lange Gebäude war einschiffig und wurde aus Granitfelssteinen erbaut. 1845 wurde an den Turmschaft ein neues Kirchenschiff gebaut. Die Kirche, ein klassizistisches Kleinod, ist von einem mehr als hundert Jahre alten Lindenkranz umgeben. Sie wurde zunächst dem Heiligen St. Dionys geweiht, später dann im Zuge der Pilgerfahrten nach Santiago de Compostela (Jakobsweg) auch dem Apostel Jakobus. Der älteste Teil der Kirche ist der Turm aus dem 13. Jahrhundert. Aufwändige Renovierung 2004.

Sahms St. Andreas-Kirche

Sahms wurde bereits 1319 als Kapellendorf erwähnt. Bis 1812 stand dort eine gotische Kirche. Nach dem Abriss baute man bis 1813 eine schlichte rechteckige Feldsteinkirche. Fenster- und Türöffnungen, sowie Kanten des Gebäudes sind aus rotem Backstein. Die Kirche erhielt erst 1969 einen Glockenturm, der auf einem Feldsteinsockel errichtet wurde.

Siebeneichen St. Johannis-Kirche

Die erste Siebeneichener Kirche wurde im 12. Jahrhundert gebaut. Mitte des 18. Jahrhunderts musste die Kirche wegen Baufälligkeit abgerissen werden. Die jetzige Kirche wurde 1753 als spätbarocker Feldsteinbau neu errichtet. Nachdem 1909 ein Brand den Turm zerstörte, wurde ein 33 Meter hoher Turm gebaut. Der Turm ist mit handgespaltenen Schindeln aus Eichenholz gedeckt.

Worth St. Jacobi Kirche

Hamburg Allermöhe-Reitbrook Dreieinigkeitskirche

1331 erstmals urkundlich erwähnt. 1611-1614 erfolgte der Neubau der heutigen Kirche. Der vor 1611 erbaute hölzerne, freistehende Glockenturm mit einer Bronzeglocke von 1483 gilt als ältestes Bauwerk der Marschlande. Sehenswert sind der geschnitzte Flügelaltar, den Hein Baxmann 1613/14 fertigte, die farbige Deckenmalerei von Mitte des 18. Jh., die über der Altarempore befindlichen fünf Bilder von 1725 und die geschnitzten Ornamente an den Bankwangen.
Allermöher Deich 97

Hamburg Altengamme St. Nicolei

1247 erstmals urkundlich erwähnt. Der Glockenturm wurde im Jahre 1605 erbaut. 1748 – 1752 wurde die Kirche umgebaut und das Brauthaus angefügt. Die heutige Form mit dem zusätzlichen Frauen – Brauthaus erhielt sie 1888. Sie ist eine der schönsten Bauernbarockkirchen Norddeutschlands, die besonders durch die schmuckvolle Innenausstattung, wie z.B. Intarsienbänke und Hutständer auffällt.
Kirchenstegel 11

Hamburg-Bergedorf St. Petri und Pauli

1162 erstmals erwähnt. Die damals zum Bistum Ratzeburg gehörende Kirche wurde 1499, vermutlich nach einem Brand, abgerissen und neu erbaut. Der Backstein-Fachwerkbau wurde 1502 eingeweiht. Das Brauthaus, ein angefügter Querbau aus der Zeit von 1660 bis 1670, dient heute als Haupteingang. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde ein neuer Turm auf den westlichen Anbau gesetzt. Dir Kirche besitzt eine reiche Innenausstattung aus Spätrenaissance bis Barock. Kanzel von 1585 mit Schalldeckel, Brüstungsbilder an der Empore.

Hamburg Billwerder St. Nikolai

1251 erstmals urkundlich erwähnt. 1737 wurde sie als Backsteinsaalkirche neu erbaut. Ein massiver Glockenturm ersetzte 1884 den alten Holzturm. 1913 wurde die 2 Jahre zuvor abgebrannte Kirche neu errichtet. Die neuentstandene Innenausstattung soll an die ursprüngliche barocke Einrichtung erinnern.
Billwerder Billdeich 138

Hamburg Curslack St. Johannis

1306 erstmals urkundlich erwähnt. Der ursprüngliche Feldsteinbau wurde um 1600 zur Fachwerksaalkirche umgebaut, an die etwa 40 Jahre später das Brauthaus an die Südseite angebaut wurde. 1591 wurde daneben der ursprüngliche Holzturm erbaut. 1801 -1802 erhielt die Kirche die aktuelle Kreuzform. Sehenswert sind beispielsweise die mit Figuren verzierte Kanzel (1599) und der Barock-Altar (1688), das Gestühl mit bemalten und geschnitzten Resten aus dem 17. und 18. Jahrhundert und die Hutständer in den Männerbänken aus dem 18. und 19. Jahrhundert.
Rieckweg 3

Hamburg Kirchwerder St. Severini

1217 erstmals erwähnt. Die Feldsteinkirche, vor 1200 als Klosterkirche erbaut und 1649 durch den Anbau des nördlichen Brauthauses erweitert, erhielt von 1785 bis 1791 ihr heutiges Erscheinungsbild. Die Inneneinrichtung zeugt vom Wohlstand jener Zeit. Charakteristisch sind die Namensschilder, Hutständer und Gesangbuchkästen, wie auch die für die Vierlande spezifischen Intarsien. Erwähnenswert ist ebenfalls die Sammlung der etwa 90 historischen Grabplatten.
Kirchenheerweg 6

Hamburg Moorfleet St. Nikolaikirche

1331 erstmals urkundlich erwähnt. Die Grundsteinlegung des Fachwerkneubaus erfolgte im Jahre 1680. Der hölzerne Glockenturm von 1599 wurde um 1885 durch einen neugotischen Turm ersetzt. Die Kirche enthält Teile des ursprünglichen Inventars, wie z.B. die Kanzel von 1621 und das Gestühl von 1625 von Baxmann und den Altar von 1688. Eine Besonderheit stellen der voll funktionsfähige Beichtstuhl und auch die um 1570 in Nürnberg getriebene Messing-Taufschale dar.
Moorfleeter Kirchweg 64

Hamburg Neuengamme St. Johannis

1261 erstmals urkundlich erwähnt. Der Backsteinbau aus dem Mittelalter wurde teilweise mit Feldsteinen verkleidet. Ein Brauthaus im Fachwerkstil wurde 1619 an der Stirnseite angefügt. Der aus Holz konstruierte isoliert stehende Glockenturm erhielt um 1750 die heutige Form. Besonders sehenswert sind neben dem Intarsiengestühl und den Hutständern das gotischePortal an der Nordseite sowie die Flutsteine von 1741 und 1761.
Karkenstegel

Hamburg Ochsenwerder St. Pankratiuskirche

1254 erstmals erwähnt. Die Kirche in ihrer heutigen Form wurde 1673 bis 1674 an der Stelle errichtet, an der schon 1332, nach der Zerstörung der ursprünglichen Kirche ein Neubau errichtet worden war. Sie enthält auch Teile der Inneneinrichtung der alten Kirche, wie z.B. den Altar von Heinrich Baxmann von 1633. Der 1740 erbaute Glockenturm ersetzte den für die Gegend typischen hölzernen Turm. Besonders erwähnenswert ist die Schnitger-Orgel von 1708.
Alter Kirchdeich 8

Drennhausen St. Marien

Ab dem Jahr 1308 existierte hier eine Kapelle, die als Filiale von Marschacht eingerichtet wurde. Im Jahre 1347 entstand ein Kirchenneubau, der Maria geweiht wurde. Während des dreißigjährigen Krieges wurden die Sakristei und das Brauthaus angebaut. 1850 wurde der einzeln stehende Glockenturm durch einen steinernen Turm ersetzt. Etwa um 1870 wurde die Kirche erneuert und klassizistisch eingerichtet. Eine Besonderheit stellt der Kanzelaltar dar, der dem Pfarrer eine Predigt aus der Kanzelwand ermöglicht. Erwähnenswert ist ebenfalls die Eduard-Meyer-Orgel aus dem Jahre 1857.

Winsen St. Marien-Kirche

Aus der im 12. Jahrhundert erbauten Kapelle entstand zwischen 1406 und etwa 1438 die Kirche als zweischiffiger gotischer Backsteinbau. Anstelle des zuerst hölzernen Glockenturms wurde, nachdem er dreimal abgebrannt war, erst 1898 durch den heutigen 62 m hohen Turm ersetzt.

Adendorf St. Johannis-Kapelle

Der gotische Backsteinbau wurde im 13. Jahrhundert errichtet und Johannes dem Täufer geweiht. Im 16. Jahrhundert wurde ein Brauthaus aus Fachwerk mit hölzernem Dachreiter angefügt. Beachtenswert ist der eichene Taufständer von etwa 1400. Weiterhin sehenswert sind der Flügelaltar, der etwa um 1700 erbaut wurde, der Messing-Kronleuchter von 1764 und das Glasfenster von W. Petzold von 1998.

Artlenburg St. Nicolai-Kirche

Die zu Beginn des 14. Jahrhunderts in gotischer Form erbaute Kirche brannte am 23. April 1821 nieder. Auf ihren Grundmauern wurde die heutige Kirche im klassizistischen Stil errichtet. Der untere Teil des 1833 neu errichteten Fachwerk-Turmes besteht aus den Resten eines vor etwa 1000 Jahren errichteten Wehrturmes, der unten eine Mauerdicke von bis zu zwei Metern besaß. Die Kirche wurde über Jahrhunderte von Bränden und Plünderungen in Mitleidenschaft gezogen.
Kirchstieg 1

Bardowick Dom

1162 erstmals als Stiftskirche des Kollegialstiftes erwähnt. Der Bau der heutigen Kirche, die von der 1189 zerstörten Vorgängerkirche nur noch Spuren enthält, fand Ende des 14. Jahrhunderts statt. Es handelt sich um eine dreischiffige Backsteinhallenkirche.
Beim Dom 9

Handorf St. Marien

Um 1250 erstmalig erwähnt und 1282 vom Kloster Lüne erworben. Das neugotische Kirchenschiff wurde 1854 erbaut. Der hölzerne Glockenturm steht einzeln. Erwähnenswert sind zum Beispiel ein Taufkessel aus Bronze von 1440, eine Madonnenfigur von 1450 und das Altarkreuz von etwa 1520.

Hittbergen St. Martin-Kirche

1872 bis 1875 wurde die neugotische Kirche an einen Wehrturm aus dem Mittelalter gebaut. Die Kirche ist St. Martin geweiht, dessen Geste der Nächstenliebe, das Teilen seines Mantels mit einem Bettler, in einem Buntglasfenster von 1998 seitwärts des Altars dargestellt ist. Die Balkendecke der Kirche stellt eine Besonderheit dar.

Lüdersburg St. Peter und Paul

Im 15. Jahrhundert wurde die Kirche als spätgotischer Saalbau aus Backstein gebaut. Sie bestand aus Langhaus und Chor. 1873 wurde der Westteil des Langhauses gebaut und der hölzerne Glockenstuhl durch einen neugotischen Kirchturm ersetzt. Die Kirche besitzt eine prächtige barocke Innenausstattung ( Kanzel, Altar und Patronatsgestühl), die von der Familie Wittorf etwa um 1700 gestiftet wurde.

Scharnebeck St. Marien-Kirche

Im Jahre 1723 entstand die Marienkirche in ihrer heutigen Form aus dem erhalten gebliebenen Chorraum der ursprünglich dreischiffigen Klosterkirche, die in dem 1253 gegründeten Kloster der Zisterziensermönche erbaut worden war. Auch ein Teil des Kreuzgangs hat die Jahrhunderte überdauert. Besonders beachtenswert sind die erhaltenen Reste des historischen Mönchgestühls mit schönen Schnitzereien von biblischen Motiven.
Hauptstr. 38

St. Dionys Dionysius Kirche

Die Kirche wurde 1860 im neugotischen Stil fertiggestellt und ist eine der größten Dorfkirchen Niedersachsens. Sie wurde an der Stelle erbaut, an der bereits im Jahr 795, einer Legende nach, Karl der große die erste Kirche gestiftet haben soll. Beachtenswert ist z.B. die aus der Vorgängerkirche übernommene Taufe.

Thomasburg St. Peter und Paul

Erstmalig urkundlich erwähnt wird Thomasburg, das sich im Besitz eines Klosters befand, 1124. Nach dem Zusammenbruch der Kirche im Jahre 1643 wurde sie umgehend wieder aufgebaut. 1907 bis 1908 erfolgte ein umfangreicher Umbau. Es werden bauliche Veränderungen, neuer Eingangsvorbau, erweiterter Altarraum und Empore, vorgenommen und die Inneneinrichtung mit Spendengeldern erneuert. Die letzte umfangreiche Renovierung fand 1990 bis 1993 statt.