Maschinenhaus

Die HEW, die die Anlagen früher betrieb, nutzte nach eigenem Bekunden die idealen Verhältnisse hier am Geesthang, um erstmalig die regenerativen Energien von Wind, Sonne und Wasser zusammen zu nutzen. Dabei ist es einzigartig, dass die von der Windkraftanlage und dem Solarfeld erzeugten Energien nicht direkt, wie sonst üblich, in das allgemeine Stromnetz eingespeist werden, sondern in ein herkömmliches Pumpspeicherwerk fließen.

   
 
 
   

Auf der Zeichnung der HEW und auf unserem Foto aus ähnlicher Perspektive (rechts fehlt der Kran) sieht man das untere Herzstück der Anlage, das Maschinenhaus. Es wird eingerahmt von dem Informationshaus (links) und dem Kran (rechts). Das Maschinenhaus enthält 3 Einheiten aus je 1 Speicherpumpe, 1 Turbine und 1 Generator.
Einen sehr guten Eindruck von den Dimensionen der Turbinenräder erhält man am Eingang zum ehemaligen Dialogicum an der Elbuferstraße. Dort steht ein altes Francis Turbinenrad, das von 1958 bis 1986 in Betrieb war.

   
Durchmesser: 3,136 m
Gewicht: 16900 kg
Durchflussmenge: 63000 m3/s
Generatoren: Drehstrom-Synchron-Maschinen 43500 kW
Speicherpumpen: 31000 kW, Durchmesser 3,85 m,
Fördermenge je Pumpe: 41 m3/s
   

Das zu den Spitzenzeiten des Verbrauchs in die Elbe zurück strömende Wasser kann durch das Antreiben der 3 Turbinen im Maschinenhaus in 5 Stunden insgesamt rund 600000 kW erzeugen.

   
Die Transformatoren auf dem Maschinenhaus von der Elbuferstraße aus gesehen Die Kräne neben dem Maschinenhaus mit einer maximalen Tragkraft von 125 t