Die Aufzucht der Jungstörche

Mit dem Heranwachsen der Jungen verschwindet langsam der graue Pflaum und die ersten borstigen Federkiele lassen sich sehen, aus denen sich langsam die großen schwarzen Schwungfedern entwickeln.

Nahrung

Regenwürmer und Larven stellen für die frischgeschlüpften Küken den Hauptteil der Nahrung dar. Die heranwachsenden Küken machen durch Betteln auf ihren immer weiter wachsenden Appetit aufmerksam, so dass die Nahrung auf gröbere Kost umgestellt werden kann. Jetzt sind Frösche und besonders Mäuse eine wichtige Nahrungsgrundlage. Zur Futterübergabe senkt der Altvogel den Schnabel und erbricht das in Schleim gehüllte und teilweise vorverdaute Futter aus dem Schlund in das Nest.


Die Mäuse sind auf dem Speisezettel der Störche so wichtig, dass der Bruterfolg oft mit dem Angebot an Mäusen korreliert, das von Jahr zu Jahr erheblich schwanken kann. Besonders bei Nahrungsmangel kommt es immer wieder vor, dass die Altvögel vereinzelt Küken, besonders schwache Jungtiere, aus dem Nest werfen.

Storch mit Maus im Schnabel

Der Ansturm auf das Futter